Hansestadt
Die Tradition der Hanse lebt in Stade weiter.

Das historische Stade.



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Kaum war der neue Hafen am Spiegelberg angelegt, fuhren auch schon die ersten Stader Kaufleute bis Holland und Dänemark. Stade gehörte deshalb fast von Beginn an zur Hanse.
Aber bereits im 15. Jahrhundert war der Hafen zu klein und die Schwinge zu flach. Im 16. Jahrhundert wurden die Stader mehr und mehr von der Elbe verdrängt, die Übermacht Hamburgs an Schiffen und Waffen war einfach zu groß.
In dieser Krise musste 1587 das Angebot der Merchants Adventures, englischer Tuchkaufleute, ihre Residenz nach Stade zu verlegen, als Lösung aller Probleme erscheinen. Alle Bemühungen der Hanse, die englische Residenz in Stade zu verhindern, blieben erfolglos. Vielmehr blühte der Tuchhandel. 1601 wurde die Stadt daher aus der Hanse ausgeschlossen. Stade blieb aber bis ins 17. Jahrhunderts ein bedeutender Markt- und Umschlagplatz für den Stader und niedersächsischen Raum.
Die hansische Tradition wird in der 1980 gegründeten „Neuen Hanse“ aktiv bewahrt. Bei diesem neuen Städtebund ist Stade als Gründungsmitglied von Beginn an engagiert an den Aktivitäten beteiligt. 1994 fand in Stade der Internationale Hansetag statt. Der nächste Internationale Hansetag wird 2011 in Kaunas (Litauen) gefeiert.
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