Von Schanzen, Bastionen und einem Artillieriefort
Festungsstadt
Stade hat in seiner langen Geschichte mehrfach Belagerungen und
Besetzungen erlebt.
Die älteste Anlage ist die sog. Schwedenschanze im Schwingetal bei
Groß Thun. Sie diente vermutlich als Fluchtburg eines sächsischen
Großhofes.
Auf dem Spiegelberg stand die Burg der Grafen zu Harsefeld. Sie war
zunächst als wasserumschlossener Ringwall ausgeführt und wurde nach
dem Wikingerüberfall 994 zum Spiegelberg aufgeschüttet.
Aus schwedischer Zeit stammen die mächtigen Wallanlagen, die ab 1645 nach Entwürfen Erik Dahlbergs ausgeführt wurden. Bastionen, Ravelins, Contrescarpen und Vorwerke umschlossen die Altstadt mit dem Alten Hafen.
Der Sicherung der Elbe sollte das preußische Fort Grauerort dienen. Nach Jahrzehnten der Abschottung und des Verfalls wird es jetzt restauriert und kann besichtigt werden.




