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Von Koggen und klugen Kaufleuten
Hansestadt

Stade ist Hansestadt – schon seit Anbeginn der Entstehung dieser "Kaufmannsschar". Seit Mai 2009 trägt Stade diesen Titel auch wieder offiziell in der Stadtbezeichnung. Nach Ansicht von Historikern und Archäologen war Stade schon vor der Verleihung der Stadtrechte und lange vor Hamburg einer der bedeutendsten Handelsplätze im Norden. Kaum war der neue Hafen am Spiegelberg angelegt, fuhren auch schon die ersten Stader Kaufleute bis Holland und Dänemark. Spuren ihrer Geschäfte finden sich in London ebenso wie in Gent oder im fernen

Nowgorod. Trotz der Kontakte bis nach Russland lag der Schwerpunkt des Stader Handels damals weitgehend im Westen. 
Im 16. Jahrhundert wurden die Stader mehr und mehr von der Elbe verdrängt, die Übermacht Hamburgs an Schiffen und Waffen war einfach zu groß. Zudem ließ man sich mit englischen Tuchkaufleuten ein, was schließlich zum Ausschluss aus der Hanse führte.
Die hansische Tradition Stades wird dennoch auch heute, unter anderem im Städtebund der Hanse der Neuzeit, aktiv fortgeführt.

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