Stadt unter schwedischer Krone
Schwedenstadt
Knapp 70 Jahre lebten die Stader unter schwedischer Krone: Als mit
dem Ende des 30-jährigen Krieges die Herzogtümer Bremen und Verden
an Schweden fielen wurde Stade Hauptsitz der schwedischen
Verwaltung. 1645 nahm der mächtige erste Gouverneur Hans Christoph von Königsmarck seinen Amtssitz in Stade ein.
Geboren wurde hier auch 1662 die Enkelin des Gouverneurs, Maria Aurora von Königsmarck, Geliebte Augusts von Sachsen und eine der schönsten und
geistreichsten Frauen ihrer Zeit.
Bis 1712 blieb die schwedische Krone Landesherrin. Stade wurde zu einer Festung ausgebaut, von der heute noch Wallanlagen und Burggraben ein eindrucksvolles Zeugnis abgeben. Der Große Stadtbrand 1659 führte dazu, dass zwei Drittel der Gebäude in der heutigen Altstadt neu aufgebaut werden mussten. Am Hafen entstand das große Speichergebäude. Zu den weiteren steinerne Zeugen der Veränderung des Stadtbildes gehören insbesondere das Rathaus in der Hökerstraße und das Zeughaus am Pferdemarkt.







