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Pilgern in Stade​

Von Hafenfunden, Pilgerwegen und einem Abt​

Das Thema Pilgern ist heute – nicht zuletzt durch Hape Kerkelings „Ich bin dann mal weg“ (2006) – wieder sehr populär. In 2019 waren fast 350.000 Pilgerinnen und Pilger auf dem berühmten Jakobsweg unterwegs.

Die Hansestadt Stade ist auf verschiedene Weise mit dem Thema Pilgern verwoben: Mit dem Jakobsweg und der Via Romea Germanica verlaufen zwei als „Europäische Kulturrouten“ ausgezeichnete Pilgerwege durch Stade. Der bekannte Jakobsweg führt durch die Stadt, die Pilgerroute Via Romea Germanica hat hier sogar ihren Startpunkt. Denn Abt Albert von Stade hinterließ in seinen Reiseaufzeichnungen seine damalige Pilgerroute über weite Strecken etappengenau. Aufgrund seines „Stader Itinerars“ können wir heute die Route rekonstruieren und in seine Fußstapfen treten.

Viele Gründe, sich selbst einmal auf den Weg zu machen und die mittelalterlichen Spuren auf einer Etappe zu ergründen. Wer sich nicht selbst auf Wanderschaft begeben mag, kann sich auch kurzweilig in Stade direkt vor Ort auf Spurensuche begeben.

Sensationell: Im Rahmen der Stader Hafengrabung des Jahres 2013 wurden Tausende Metallobjekte bei den Schlämmarbeiten geborgen, darunter auch annähernd 200 aus Blei-Zinn-Legierungen bestehende mittelalterliche Pilgerzeichen bzw. deren Fragmente sowie drei Ampullen, die wohl zur Aufnahme heiliger Wässer dienten. Sie sind der bisher größte Fundkomplex dieser Art in Deutschland.

Die ausgegrabenen Zeichen sind auch heute noch in dem Museum Schwedenspeicher zu bewundern.

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Stefanie Scholl

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