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Innenstadtkirchen, Orgeln & Pilgern

Von Orgelklängen & Kirchgesängen

Über die Dächer der Hansestadt ragen nicht etwa Leuchttürme hinaus, einen Blick über Stade erhascht man am besten vom Kirchturm der Kirche St. Cosmae aus. Der „schiefe Turm von Stade“, wie er liebevoll genannt wird, ist der Kirchturm der zweiten Hauptkirche in der Altstadt und schmückt das Bild der Stadt. In beiden Kirchen gibt eine eindrucksvolle Orgel den Ton an. Wer mehr dem Ruf der Natur als dem Klang der Orgeln lauschen mag, kann sich auf einen der Pilgerwege in Stade und der Region begeben.

Kirche St. Wilhadi

Die Kirche St. Wilhadi ist die älteste Kirche in Stade. Der Bau aus dem 11. Jahrhundert hat einige schwere Schicksalsschläge hinnehmen müssen. Die ursprüngliche Kirche gibt es so nicht mehr. An ihrer Stelle findet sich heute ein Bau aus dem 14. Jahrhundert, deren Turm auch liebevoll als „schiefer Turm von Stade“ betitelt wird. Für einen besonderen Klang sorgt im Inneren der Kirche eine Erasmus-Bielefeldt-Orgel, die in St. Wilhadi schon seit 1736 existiert. 

Kirche St. Cosmae

Direkt neben dem historischen Stader Rathaus findet sich die Kirche St. Cosmae, eine von zwei Innenstadtkirchen. Die Kirche bringt gleich zwei Schätze mit – die historische Orgel vom berühmten Orgelbauer Arp Schnitger zählt zu den ältesten der Region. Um den zweiten Schatz zu erreichen, müssen zunächst 189 Treppenstufen erklommen werden. Oben im Kirchturm angekommen, eröffnet sich der unbezahlbare Blick über die Stadt, die Elbe und das Alte Land bis nach Hamburg. 

Kirchturmführung

187 Stufen zwischen dem Boden und der Aussichtsplattform des Kirchturms St. Cosmae trennen die Teilnehmenden an der Kirchturmführung von einer atemberaubenden Aussicht. Über die Dächer der Altstadt, über die einzelnen Stadtteile bis übers Alte Land und die Elbe kann man seinen Blick schweifen lassen. Der Aufstieg führt entlang der 350 Jahre alten Kirchenglocken, über hölzerne Stufen und spannende Geschichten über die Kirche St. Cosmae gibt es noch dazu.

Orgelführung: Von Pfeifen & Trompeten

Gleich zwei besondere Orgeln gibt es in der Hansestadt Stade. In der Kirche St. Wilhadi ist eine Orgel des berühmten Orgelbauers Erasmus Bielefeldt. In der Kirche St. Cosmae sorgt eine Huß-Schnittger-Orgel für melodische Klänge. Um dieses Meisterwerk, um Orgelbau in Stade und Stades berühmtesten Orgelbauer geht es in der Themenführung „Von Pfeifen und Trompeten“. Sahnehäubchen zum Abschluss der Führung ist ein Orgelspiel mit Erläuterung. 

Orgellandschaft

Was wäre eine Kirche ohne Orgel? – Mit rund 80 historischen Orgeln zählt das Elbe-Weser-Dreieck zu den bedeutendsten Orgellandschaften. In der Orgellandschaft sind Werke verschiedenster Orgelbauer, unterschiedlicher Stile und Epochen vertreten. Zu den ältesten Orgeln zählen die Werke des berühmten Orgelbauers Arp Schnitger. Fünf der Elf Schnitger-Orgeln im Elbe-Weser-Dreieck befinden sich allein im Landkreis Stade und bilden hier einen wahren Schatz der Orgelkultur.

Pilgern

Wer sich auf Pilgertour in Norddeutschland begibt, wird an Stade kaum vorbei kommen. Nicht nur die berühmte Via Romea Germanica hat hier ihren Startpunkt. Auch der Jakobsweg, der für viele Pilger der Inbegriff des Pilgerns ist, führt durch das beschauliche Stade.  

STADE-SCHNACK​

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